Über mich

cliaMit 21 hatte ich meine erste Ausstellung. Wenig später habe ich aufgehört zu malen. Ich liebte Farben, aber ich fand keine Formen mehr.

Ja, es schien sogar so zu sein, als ob sich mir jede Spur von Form entzog, je mehr ich versuchte, mich ihr zu nähern.

Ungefähr zur selben Zeit begab ich mich auf die Reise nach Innen. Über den Bauchtanz war ich mit dem Yoga in Kontakt gekommen. Die Tänzerinnen nutzten diese „Meditation in Bewegung“ als Dehn- und Aufwärmübung.

Yoga, traditioneller Buddhismus und die fünf Weisheitsenergien

Wenig später besuchte ich dann meine erste Yoga-Klasse und kurz darauf kam ich auch mit stiller Meditation und buddhistischer Literatur in Berührung.

In den folgenden Jahren führte mich mein Weg zu den traditionellen buddhistischen Lehrern. Ich traf die Theravada-Nonne Ayya Khema und den Dalai Lama. Einige Jahre lang zählte ich mich zur Sangha des Zen-Meisters Thich Nhat Hanh.

Im Frankfurter Zentrum von Shambhala hörte ich von der Lehre der fünf Buddha-Familien, den fünf Energien der Weisheit. Jeder dieser fünf Weisheitsenergien ist eine Farbe zugeordnet.

Die Idee, verschiedenen Stimmungen Farben zuzuordnen, faszinierte mich. Ich begann wieder zu malen. Zunächst sehr suchend und verzagt.

Digitale Kunst

2015, während der #30skizzen-Challenge der Reaktivzeichnerin Angelika Bungert-Stüttgen (bekannt als Freiraumfrau) auf Facebook wurde ich mutiger.

Ich erprobte das Malen an Notebook, Tablet und Smartphone und war begeistert von den Möglichkeiten digitaler Kunst. Denn das Licht des Bildschirms schenkt Farben eine Leuchtkraft, die auf Papier nicht erzeugt werden kann.

Metta-Meditation und moderner, westlicher Buddhismus

2015 hat mich die Teilnahme am jährlichen Online-Meditations-Kurs von Sharon Salzberg an die, zwischendurch vergessene, Metta-Meditation erinnert. Ich hatte sie einst bei Ayya Khema gelernt.

Heute übe ich diese Form von Meditation fast täglich. Und statt die Bücher der „alten Meister“ zu lesen, orientiere ich mich an den Videos und Podcasts von modernen, westlichen Buddhisten, wie Sharon Salzberg, Jack Kornfield und Marie Mannschatz.

P.S.

Natürlich habe ich auch einen Job. Ich schreibe Texte und entwickle Websites sowie Nachhaltigkeitsberichte. Zu meiner Business-Site geht´s hier.

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