Musen und Menschen. Ein Beitrag zur Blogparade: Was inspiriert Dich?

Fische auf dem Grill.

„Was inspiriert Dich?“ fragt Ariadne, das Netzwerk für Blog-Kultur. Tja, um diese Frage zu beantworten, musste ich wirklich sehr lange überlegen.

Im ersten Moment dachte ich: mich inspiriert alles und nichts. Dann habe ich die Frage eine Zeit lang mit mir herum getragen und festgestellt: Inspiration ist bei mir abhängig von der Tätigkeit. Denn ich fotografiere, male und blogge frei. Gleichzeitig entwickle ich Websites und texte im Kundenauftrag.

Und für fast alle dieser Tätigkeiten habe ich sozusagen eine oder mehrere spezielle Musen. Weiterlesen

Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht.

Verschiedene grüne Sommergemüse.

Nichts passt mehr. In den letzten drei Jahren habe ich mir eineinhalb Kleidergrößen ´drauf gefuttert. Mit zunehmenden Alter sinkt der Nahrungsbedarf. Das habe ich zwar gewusst, aber nicht beachtet.

Ich bin nun für normale Konfektion zu mollig und für Übergrößen zu schlank. Man könnte auch sagen: ich bin ein klassischer In-Between. Und bekanntlich wird gerade diese Personengruppe, zahlenmäßig die Größte unter den Käuferinnen, von der Bekleidungsindustrie stiefmütterlich behandelt. Es gibt für Frauen wie mich fast nichts anzuziehen. Zumindest nicht viel, was man mit Begriffen wie modisch, chic und elegant in Verbindung bringen könnte.

Also habe ich beschlossen, ein paar Kilo zu schrumpfen. Da ich davon ausgehe, dass Diäten langfristig nichts bringen, habe ich mir vorgenommen künftig achtsam zu essen.

Das „achtsame Essen“ habe ich vor Jahren einmal bei einem buddhistischen Meditationsseminar kennengelernt. Die Zielsetzung in diesem Seminar war, mehr Bewusstheit für den Alltag zu bekommen. Wie durch Zauberhand war ich anschließend auch ein paar Pfund leichter. Deshalb kam mir der Gedanke, dass man diese Achtsamkeitsübung auch gezielt einsetzen kann, um Gewicht zu verlieren.

Ich habe also ein bisschen herum gesucht. Bewegt von der Frage, ob ich zu dem Thema auch ein passendes Buch finde. Und ein Buch von Thich Nhat Hanh (Thay) entdeckt. Der vietnamesische Zenmeister hat zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Lilian Cheung ein dreiteiliges Achtsamkeits-Konzept zum Abnehmen entwickelt. „Achtsam essen, achtsam leben. Der buddhistische Weg zum gesunden Gewicht“. Diesen Weg gehe ich nun. Weiterlesen

Einblick ins Städelmuseum

Ein Bild vom Stifter.
Der Stifter Johann Friedrich Städel. Foto: Clia

Gestern feierte das Städelmuseum in Frankfurt seinen 200. Geburtstag. Und ich durfte, gemeinsam rund 120 anderen Bloggern, Twitterern und Instagrammern, dabei sein!

Das Event für die Städel´sche Online Community „firmierte“ unter #200jahrestaedelmuseum und wir hatten das gesamte Museum einen Abend lang für uns. Wir konnten nicht nur „einfach so“ alleine im Museum herum schlendern. Nein, das Städel-Online-Team hatte sechs besondere Führungen für uns vorbereitet.

Jeder, der wollte, konnte zwei „Runden“ drehen. Ich entschied mich für die Führung „Museum Digital“ und warf einen Blick „Zwischen Lösungsmittel und Röntgenstrahlen“. Für mich, als leidenschaftliche Onlinerin und Absolventin einer traditionellen Gestaltungsschule, war das die bestmögliche Auswahl. Ich interessiere mich deutlich mehr für Handwerk und Technik als für (Kunst-)Geschichte.

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Achtsamkeit im Alltag. Atmen, lächeln, innehalten.

Stabskulptur vor Wolkenhimmel

Das Thema Achtsamkeit ist heute in aller Munde. Und ganz ehrlich: ich bin nicht sicher, ob wirklich alle verstanden haben, über was sie da eigentlich sprechen.

Ich selbst habe den Begriff Achtsamkeit einst bei der buddhistischen Meditationsmeisterin Ayya Khema kennengelernt. Die Buddhisten kennen vier Formen der Achtsamkeit. Achtsamkeit auf den Körper, Achtsamkeit auf die Gedanken und Gefühle, Achtsamkeit auf den Geist und Achtsamkeit auf die Wahrnehmungen des Geistes. Und weil die Achtsamkeit in allen buddhistischen Traditionen eine so große Rolle spielt, gibt es natürlich eine Vielzahl von Achtsamkeitsübungen.

In diesem Text möchte ich Euch das ALI vorstellen. Eine Methode des vietnamesichen Zenmeisters Thich Nhat Hanh (Thay). Er legt großen Wert auf das Üben von Achtsamkeit im Alltag. Weiterlesen

Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt

Weiße Fläche mit farbigen Einsprengseln.

Die Welt durch farbige Brillen auf sich wirken lassen. Das ist eine Übung bei Shambhala, der tibetisch-buddhistischen Schule von Chögyam Trungpa. Der Meditationsmeister Trungpa hat, zusammen mit westlichen Schülern, die Wirkung von Farben auf die Seele erforscht. Man liegt am Boden, eine Brille auf der Nase und blickt in einen rotgefärbten Raum. Oder in einen Grüngefärbten. Oder einen Gelbgefärbten, Blaugefärbten oder Weißen. Und nach einer Weile stellt man fest, dass der farbige Raum auf die Seele wirkt. Die Stimmung ändert sich, abhängig von der Farbe.

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