Über die Mysterien menschlicher Entscheidungsfindung, Metta-Meditation, Bildsprache und ein Biotop

Ausschnitt der Blüte
Sonnenblume

Pünktlich zur Schnitterin am 1. August, dem Herbstanfang im keltischen Jahreskreis, ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Wie war der Sommer?
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Der Weg zum Glück: Metta-Meditation mit Sharon Salzberg

Das Herz aller Religionen ist die Praxis von Liebe und Mitgefühl. Der Buddhismus, der manchmal auch als Wissenschaft des Geistes bezeichnet wird, lehrt seit mehr als 2500 Jahren Methoden, die dabei helfen sollen, Glück und liebevolle Zuwendung zu entwickeln. Gleichermaßen für sich selbst und alle anderen Wesen.

Die amerikanische Meditationslehrerin Sharon Salzberg hat sich auf die Methode Metta-Meditation spezialisiert. Bei der Metta-Meditation (auch bekannt als Maitri-Meditation, Bodhicitta-Meditation, Lovingkindness-Meditation, Liebende-Güte-Meditation, Liebes-Meditation, Herz-Meditation und Herzensgüte-Meditation) geht es darum, die Fähigkeit zu Zuwendung und Fürsorge weiterzuentwickeln, die in jedem Menschen von Anfang an vorhanden ist.

Es gilt, gleichermaßen Liebe und Mitgefühl für sich selbst und alle anderen Wesen zu kultivieren. In der Reihenfolge der Übung beginnt man dabei meist mit der Selbstliebe, was aber keineswegs heißt, Selbstliebe sei die wichtigste Form der Liebe.

Der Buchstabe A, den man beim Lesenlernen als den ersten Buchstaben im Alphabet kennenlernt, ist ja auch keineswegs der wichtigste Buchstabe im Alphabet. Vielmehr benötigt man viele Buchstaben um einen Satz oder gar einen Text zu schreiben. Und natürlich kann man auch mit jedem anderen Buchstaben beginnen, das Lesen zu lernen. Entscheidend ist, dass man am Ende das ganze Alphabet kennt.

Und genau so wie beim Lesen die Verbindung von allen Buchstaben das Entscheidende ist, liegt auch bei der Metta-Meditation die Betonung auf der Verbundenheit von allem Leben. Denn nur wenn alle Wesen glücklich sind und sich geliebt fühlen und auch mit der Erde gut umgegangen wird, gibt es auch für alle die Freiheit von Gefahr und Leid.

Der vietnamesische Zenmeister Thich Nhat Hanh hat für diese Verbundenheit allen Lebens den Begriff Interconnectedness geprägt. Diesen Begriff verwendet auch Sharon Salzberg. Weiterlesen

Emil Nolde und die Grotesken: das erste Meetup im Museum Wiesbaden

In Wiesbaden, Weltkurstadt zur Kaiserzeit, lebt man gerne ein wenig in der Vergangenheit. Deshalb war ich ehrlich überrascht, als ich vor einigen Wochen über eine Agentur in Berlin (!), eine Einladung zu #iseenolde, dem ersten Meetup im Landesmuseum bekam.

Das Thema: „Die Grotesken“ von Emil Nolde. 20 Gemälde und rund 90 Werke auf Papier, die eine fast unbekannte Seite des Malers zeigen. Normalerweise denkt man ja bei Nolde eher an Blumen und Landschaften als an Fabelwesen.

Der Termin des Meetups lag ein wenig ungünstig am Samstag um 12 Uhr mittags, eine Zeit zu der Berufstätige normalerweise mit ihren Wochenendeinkäufen beschäftigt sind. Das Grüppchen der Blogger, Instagrammer und Twitteratis war entsprechend klein.

Doch nun genug gelästert. Hier geht´s zur fantastischen Ausstellung!

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Musen und Menschen. Ein Beitrag zur Blogparade: Was inspiriert Dich?

Fische auf dem Grill.

„Was inspiriert Dich?“ fragt Ariadne, das Netzwerk für Blog-Kultur. Tja, um diese Frage zu beantworten, musste ich wirklich sehr lange überlegen.

Im ersten Moment dachte ich: mich inspiriert alles und nichts. Dann habe ich die Frage eine Zeit lang mit mir herum getragen und festgestellt: Inspiration ist bei mir abhängig von der Tätigkeit. Denn ich fotografiere, male und blogge frei. Gleichzeitig entwickle ich Websites und texte im Kundenauftrag.

Und für fast alle dieser Tätigkeiten habe ich sozusagen eine oder mehrere spezielle Musen. Weiterlesen